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Obdachlos - Artikelübersicht

Floating Utopias

In diesem Sommer verhandelten gleich zwei Projekte reale und utopische Formen des Zusammenlebens, -wohnens und -arbeitens: Das Ausstellungsprojekt An Atlas of Commoning, das vom Juni bis August 2018 im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin Station gemacht hat, und die Floating University, die vom Mai bis September 2018 in einem Rückhaltebecken neben dem Flughafen Tempelhof stattfand.

Mo, 09/17/2018 - 13:02 -- hannes

... man (nicht mehr) in Neukölln

„Ich sitze in Neukölln. Ich hasse diesen Stadtteil. Die stumpfen, vom Suff leergeräumten Gesichter auf den Straßen verhageln mit bei jedem Rundgang die Laube. Sie tragen tote Blicke und von der Schwerkraft verzogene Münder zur Schau, darüber nicht selten alkoholische Popcornnasen, sogenannte Rosazea, innerlich aufgeplatzte, rot leuchtende Blumenkohlknollen, und Haare, die völlig schütter und kaputt sind, aber von einem Gummi zum dünnlichen Zopf getrimmt werden, der womöglich eine verschüttgegangene Kreuzberger Alternativität heraufbeschwören soll.

Walk to Hear

Im Rahmen des Projektes Am Rande der Europacity finden bis Mai 2019 mehrere künstlerische Interventionen in der Europacity statt, die gerade nördlich des Hauptbahnhofs entsteht.

Summertime

Der Sommer lädt zum Draußen-Verweilen ein. Der zweite Teil unserer Sofasammlung bringt wieder besonders schöne Sofa-Fundstücke zusammen, die für vielfältige Nutzungen (Oper-Air-Couchsurfing!) offen stehen.

 

Lost in Space

Jörn Gerstenberg zeichnet imaginäre Gebäude. Aus der strikten Reduzierung realer Bauten (U-Bahnhöfe, Tierhäuser im Zoo, Supermärkte etc.) gewinnt er Motive für  PVC-Drucke. Seine entvölkerten Räume sind Teil der Architektur einer über ihre Verhältnisse lebenden Konsumgesellschaft. Jörn Gerstenberg verfolgt in seinen Bildern die Abbildung realer Räume und deren Auflösung in Pseudoarchitektur in ein und demselben Motiv.

Alexandria

Ein Geräusche-Mix aus Alexandria aufgenommen zwischen einem Bahnhof und einer Straßenbahn-Endhaltestelle, in der Bibliothek und in Straßencafés, in der Tram und auf dem Hotelbalkon.

 

東京画

 

Tokyo-Ga (Bild von Tokyo[1])


Kairo

Welcome to Egypt!, sich überlagernde Muezzine, das Klopfen eines Gasflaschenverkäufers, unsere Schritte... Wir laufen durch den Kleider'souk' und biegen am Ende in eine kleine Gasse ein. Kairo ist tatsächlich ein ständiges Hupkonzert, eine permanente Überforderung und Quelle ungewohnter, beglückender Eindrücke. 

  

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Kurzbeiträge

Fundsachen

Plakat Décollages Übereinander gelegte Papierschichten, di
Aus dem Archiv für aktuelles Nichts Eine Fotostrecke von Michael Dis
Die andere Urlaubs-Idylle Teneriffa – Graffities im Pool – verkomm

Straßenszenen

Tourists welcome Verfolgt man die Schlagzeilen der Medien
Sie spritzt, er spritzt "Sie spritzt, er spritzt (Konsumfreiraum

So klingt

So lebt

... man in Kairo "2018 durchstreife ich mit Stift und Pap
und besitzt man in der Oranienstraße Eigentumsverhältnisse in der Ora
(e) Audre Lorde in Berlin Audre Lorde hatte einen bedeutenden Einf