Plakate für mehr Mitgefühl

Plakate für mehr Mitgefühl

Ministerium für Mitgefühl
Die Ministerin für Mitgefühl steht in diesem Herbst leider nicht zur Wahl. Sie meldet sich aber in einer Kampagne zu Wort, um allen Parteien und ihren Spitzenkandidat:innen ein lohnendes Ziel nahe zu legen: die empathische Gesellschaft.
 
Die Ministerin sagt: Ein Wort gibt das andere. Sie richtet sich zuvorderst gegen die rohe und verachtende Sprache der völkischen Ideolog:innen, aber auch gegen den Hass in unseren analogen wie digitalen Welten. Die Ministerin sagt: Jedem Sprechen geht ein Zuhören voraus. Streit und Respekt sind zwei Seiten einer Medaille.
 
Die Ministerin weiß aber auch, dass wir Getriebene sind. Zu viel unsichtbare, unbezahlte Mehrarbeit, von der nur wenige profitieren. Trotzdem ist sie sicher: Diese Demokratie kann nur als offene, diverse Gesellschaft bestehen, wenn ihr die empathische Wende gelingt –  wenn also alle in dem Wissen handeln, dass sie füreinander verantwortlich und aufeinander angewiesen sind.

Das Ministerium für Mitgefühl ist ein Kollektiv, das empathisch Widerstand leistet: gegen die Verrohung der Sprache und soziale Kälte. Die Ministerin sagt: „Mitgefühl ist eine zwischenmenschliche, intime, innere Angelegenheit und ist deshalb zutiefst politisch.” Das Ministerium setzt sich ein für die politische Kraft des Mitgefühls. Es mischt sich mit seiner aktuellen Kampagne in die Bundestagswahl 2021 ein, um für eine empathische Gesellschaft zu werben. 

 
Sa, 09/25/2021 - 11:29
Kurzbeiträge

Einwürfe

Spaces of Solidarity Der Kiosk of Solidarity macht Station in einer Ausstellung im Deutschen Architektur Zentrum
Parasite Parking Logbuch einer öffentlichen Intervention von Alexander Sacharow und Jakob Wirth

Fundsachen

OZ in Erinnerung Für „OZ: in memoriam“ hat sich Mary Limo
The Black Triangle 360 schwarze Dreiecke in Wien dokumentiert von Peter Schreiner

Straßenszenen

24 Stunden Taiwan Eindrücke aus dem cuten und weirden Alltag in Taiwan von Martin Müller.
All the Photos · Berlin Straßenskulpturen von Winnes Rademächers
Asphaltrisse Risse in Berliner Straßen fotografiert von Heide Pawlzik.

So klingt

So lebt

es sich 20 Tage im Grenzturm Im Herbst 2019 hatten Kirstin Burckhardt
man im Olympiapark 1953 begonnen Timofej Wassiljewitsch Pro
der Vogel in der Stadt Vögeln-Nistkästen-Modelle für eine bessere Kohabitation